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Komm - Bleib - Geh

Abschied von Father Niraj

Am Vorabend zum 4. Advent, im Rahmen der Heiligen Messe in Herz-Jesu wurde Father Niraj von der Pfarrei St. Barbara verabschiedet. Ein nüchterner Satz, der den vergangenen Monaten nicht gerecht wird. "Meine liebe Gemeinde" begann Father Niraj noch einmal seine Ansprache. Diesmal um den Menschen der Pfarrei auf Wiedersehen zu sagen. Seine Abschiedsworte entsprachen dem Menschen Niraj. Geprägt von einem tiefen Glauben, von Demut und Ernsthaftigkeit und von einer ansteckenden Fröhlichkeit. Sein Lachen und seine Lebensfreude werden in Erinnerung bleiben. Steckten sie doch jeden an, der oder die ihm begegnet sind. Und das waren in den zurückliegenden Wochen nicht Wenige. Pfarreimitglieder haben Fahrdienste übernommen, ihn zum Essen in ihre Wohnungen eingeladen, haben ihn mitgenommen ins Stadion des BVB oder sind auf andere Art und Weise mit ihm in Kontakt getreten. Father Niraj hat Spuren hinterlassen. Sowohl im Pfarrteam, dem er, als vom Erzbistum Paderborn auf Zeit angestellter Priester angehörte, aber auch bei "seiner lieben Gemeinde".

Father Niraj

Foto M. Otto

Father Niraj (kaum zu sehen) umarmt von Father Benno

Foto R. Rodewald

Die Worte des Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, Walter Potthoff sagten viel über den Menschen Niraj und seinen bisherigen Lebensweg.  "Geh, wenn Du studieren willst, nutze diese Gelegenheit", ermunterte ihn sein ältester Bruder einst. Und Niraj nutzte die Chance. "Bleib und helfe den Menschen Glauben und Leben zu verstehen", sagte Bischof Vincent, als Niraj zum Priester geweiht worden war. Und später dann: "Geh, geh nach Rom und studiere und bilde dich in der Glaubenslehre, was Niraj mit Auszeichnung tat. Komm und bleib in Bönen", lud Martin Otto von "Hilfe für Kinder e.V. (HfK)" Niraj ein. Lerne die Menschen und ihre Sprache kennen. Und Niraj kam.

Ein bemerkenswerter Mann, der unsere Pfarrei bereichert hat.

Wir wünschen Father Niraj eine gesunde Heimreise und Gottes Segen für seinen weiteren Lebens- und Schaffensweg in der katholischen Kirche von Indien. 

Und wir werden von ihm hören, da können wir uns sicher sein. Insbesondere durch den Kontakt über die Mitglieder von HfK, die sich auch im nächsten Jahr wieder auf den Weg nach Indien machen werden.

DA