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Corona und leere Kitas

Wie lange noch?

Nicht nur unsere Kirchen sind leer, weil keine Gottesdienste wegen Corona stattfinden dürfen, auch unsere Kindergärten sind seit dem 16. März verwaist. Die sechste Woche geht seitdem ihrem Ende entgegen und alle fragen sich: wie lange denn noch? Die Schulen haben heute einen Minimalbetrieb wieder angeboten aber über Kindergärten, über Kitas spricht aktuell niemand aus den Kreisen der Regierung oder vom Robert-Koch-Institut. Eine Notbetreuung ist in den drei Einrichtungen unserer Pfarrgemeinde angelaufen und wird auch von einigen Familien angenommen. Aber es ist natürlich nicht der gewohnte Alltag, der von allen doch so sehr vermisst wird. Denn nicht nur die Kinder sind zu Hause, auch die Erzieherinnen. Sie machen ebenfalls Homeoffice wie viele andere Menschen  und beschäftigen sich z. B. mit dem Qualitätsmanagement oder mit verschiedenen Konzepten für die künftige Arbeit.

Das Kitajahr 2019/2020 scheint gelaufen zu sein. Und trotzdem wird die Hoffnung nicht aufgegeben. Die Stimmungslage und die Emotionen kann man auch optisch an unseren drei Kitas wahrnehmen. So ist z. B. eine Fensterfront in der Herz-Jesu-Kita mit einem Regenbogen bemalt worden und dem Schriftzug: alles wird gut. In der Kita Christ-König kleben bunte Papiere in den Fenstern und der Wunsch ist zu lesen: Wir grüßen alle Kinder und Eltern der Kita Christ-König und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen. Und am Zaun neben der Kita St. Bonifatius wurde neben von den Kindern gemalten Bildern ein Transparent befestigt, auf dem kurz und knapp zu lesen ist: wir vermissen euch!

Kita-Normalbetrieb mit 1,5 Metern Abstand – das geht gar nicht. Deshalb hoffen wir, an dieser Stelle mal aus der Sicht der Kinder, dass alle Menschen sich an die vorgegebenen Regeln halten, sich und andere schützen, damit die Kurve bald ganz nach unten geht und der geregelte Alltag wieder möglich sein kann. In diesem Sinne: bleiben Sie alle gesund und passen Sie auf sich und auf andere auf! -bursch