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Informationen zu den Gottesdiensten in der Pfarrei St. Barbara Bönen und Heeren

Der Kirchenvorstand (KV) und der Pfarrgemeinderat (PGR) der Pfarrei St. Barbara Bönen und Heeren haben sich darauf abgestimmt, ab dem Wochenende 16./17. Mai 2020 wieder öffentliche Gottesdienste anzubieten.

Damit diese Gottesdienste mit einem möglichst geringen Gesundheitsrisiko der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stattfinden können, hat das Erzbistum Paderborn Rahmenbedingungen erlassen, die zwingend eingehalten werden müssen (siehe Infobox im Anhang).

Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass Angehörige einer Risikogruppe ihre Teilnahme gut überlegen sollten. Eine Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes besteht nicht. Es ist aber ratsam um sich selbst und vor allem andere Personen vor Infektionen zu schützen.

Da das Sonntagsgebot weiterhin ausgesetzt bleibt, wird den Gemeindemitgliedern, die der „Risikogruppe“ zuzuordnen sind empfohlen, auf den Besuch der Sonntagsmesse zu verzichten bzw. auf die Werktagsmessen auszuweichen, da hier in der Regel nur wenige Gottesdienstbesucher kommen.

Entsprechend der Situation in der Pfarrei St. Barbara Bönen und Heeren haben der KV und der PGR folgende Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen festgelegt, auf die hiermit ausdrücklich hingewiesen wird.

  • Aufgrund der begonnenen Renovierungsarbeiten in der St. Bonifatius-Kirche steht dieses Kirchengebäude auf absehbare Zeit nicht zur Verfügung. Die ursprüngliche Planung, die Sonntagsmessen in der St. Elisabeth-Kapelle in Nordbögge durchzuführen, ist wegen der Abstandsregelung und den räumlichen Gegebenheiten in der Kapelle derzeit nicht machbar.

  • Die Sonntagsgottesdienste finden daher ausschließlich in der Herz-Jesu-Kirche in Heeren-Werve und in der Christ-König-Kirche in Bönen zu folgenden Zeiten statt:
    • Samstags um 17:00 Uhr in Christ-König, Bönen
    • Sonntags um 10:00 Uhr in Herz-Jesu Heeren-Werve
    • Sonntags um 11:30 Uhr in Christ-König Bönen

  • Wegen der einzuhaltenden Abstandregelung ist das Platzangebot in beiden Kirchen begrenzt.
    Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze in unseren Kirchen haben sich enorm reduziert. Deshalb ist eine Teilnahme an den Gottesdiensten nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
    Christ-König, Bönen: 32 Plätze
    Herz-Jesu, Heeren-Werve: 36 Plätze
    • Bei Interesse an der Teilnahme an den Gottesdiensten finden Sie die jeweiligen aktuellen Anmeldeinformationen in den Pfarrnachrichten

  • Die Platzzuweisung in den Kirchen erfolgt nach dem „Auffüll-Prinzip“ von vorne nach hinten (wer als erstes die Kirche betritt sitzt vorne, die Person, welche als letztes eintritt sitzt hinten) durch den Ordnungsdienst. Nach Möglichkeit werden Ein- und Ausgang durch zwei Zuwege zur Kirche getrennt (Einbahnstraßenregelung).

  • Informationen zum Aufenthalt in den Kirchen:
    • Den Anweisungen des Kirchlichen-Ordnungsdienstes ist Folge zu leisten
    • Die Gottesdienstbesucher werden gebeten, ein eigenes Gotteslob mitzubringen, das allerdings nur als Gebetbuch dient. Leider muss zum Schutz der Gesundheit auf jeden Gemeindegesang verzichtet werden.
    • In den Kirchen liegen keine Bücher aus.
    • Die Weihwasserbecken sind nicht gefüllt.
    • Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihen gereicht, sie werden am Ausgang aufgestellt.
    • Der Friedensgruß erfolgt ohne Körperkontakt.
    • Die Mundkommunion muss bis auf weiteres unterbleiben.

  • Gemeindemitgliedern, die der „Risikogruppe“ zuzuordnen sind wird empfohlen, auf den Besuch der Sonntagsmesse zu verzichten bzw. auf die Werktagsmessen auszuweichen, da hier in der Regel nur wenige Gottesdienstbesucher kommen. Das Sonntagsgebot bleibt weiterhin vorerst ausgesetzt. Diese Werktagsmessen sind wie folgt geplant:
    • Dienstag, 09:00 Uhr Herz-Jesu, Heeren-Werve
    • Mittwoch, 09:00 Uhr Christ-König, Bönen
    • Donnerstag, 18.00 Uhr St. Elisabeth, Nordbögge
    • Freitag, 09:00 Uhr St. Elisabeth, Nordbögge

Durch die Corona-Pandemie befinden wir uns auch mit unseren Kirchen in einem Ausnahmezustand. Es ist dem Pastoral-Team bekannt, dass die aktuelle Situation nicht zufriedenstellend sein kann. Aber unsere Gesundheit und die unserer Mitmenschen muss einfach oberste Priorität haben. Daher ist es auch unbedingt erforderlich, dass den Hinweisen der Ordner in den Kirchen gefolgt wird. Haben Sie bitte dafür Verständnis - auch wenn der Fall hoffentlich nicht eintritt - dass evtl. die Kirchentüren wegen „Überfüllung“ geschlossen werden und interessierte Kirchenbesucher außen vor bleiben müssen.

Alles in allem hoffen wir auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen: bleiben Sie gesund.

Ihr Pfarrer Benno Heimbrodt

 

Infobox:

 

Auszug aus den Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten der Corona-Pandemie für das Erzbistum Paderborn (Stand: 22.04.2020)

  1. Allgemeine Vorgaben
    1. Vor allem in den größeren Kirchen werden wieder öffentliche Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen gefeiert. Als Gottesdienste gelten die Feier der hl. Messe, Gottesdienste zur Spendung anderer Sakramente, Wort-Gottes-Feiern, das Stundengebet und Andachten.

    2. Je nach örtlichen Gegebenheiten können auch Werktaggottesdienste stattfinden.

    3. Die für alle Ansammlungen in geschlossenen Räumen geltenden Bestimmungen sind dabei maßgeblich.

    4. Der Zugang zu den Gottesdiensten wird begrenzt; die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Größe des Raumes. Wo es möglich und notwendig ist, wird die Zahl der Sonntagsmessen erhöht. In den Kirchen wird die Zahl der maximal nutzbaren Plätze erhoben und deutlich sichtbar markiert. Dabei gilt, dass nach allen Seiten hin der von den Behörden gebotene oder empfohlene Mindestabstand einzuhalten ist. Familien werden dabei nicht getrennt.

    5. Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist sicherzustellen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden.

    6. Ein kircheneigener Ordnungsdienst sorgt dafür, dass die Regeln eingehalten werden.

    7. Die Gläubigen werden gebeten, ihr eigenes Gotteslob mitzubringen.

    8. Die Zahl der liturgischen Dienste ist auf ein Minimum zu reduzieren, so dass sowohl eine würdige Feier möglich ist, aber auch die Mindestabstände im Altarraum einzuhalten sind.

    9. Die Kirchen werden vor und nach den Gottesdiensten bestmöglich durchlüftet.

    10. Das Sonntagsgebot bleibt weiterhin vorerst ausgesetzt.

    11. Die Weihwasserbecken bleiben geleert. Gläubige sollen die Möglichkeit haben, einem geschlossen Behälter Weihwasser zu entnehmen und mit sich nach Hause zu nehmen.

  2. Besondere Vorgaben für einzelne Gottesdienstformen

    13. Regeln bei der Messfeier:

    1. Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern z.B. am Ausgang aufgestellt.
    2. Der Friedensgruß erfolgt ohne Körperkontakt.
    3. Vor Beginn der Kommunionausteilung desinfizieren sich der Zelebrant und ggf. weitere daran Beteiligte die Hände. Die Kommunion wird ohne Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen.“) ausgeteilt. Ggf. kann der Dialog gemeinsam zu Beginn der Kommunionausteilung gesprochen werden.
    4. Die Mundkommunion muss bis auf weiteres unterbleiben.
    5. Personen, die zur Kommunion hinzutreten, aber nicht kommunizieren, werden ohne Berührung gesegnet.

14. Begräbnisfeiern.
Sowohl beim Trauergottesdienst, als auch beim Akt der Beisetzung am Grab sind die Mindestabstände zu beachten. Viele Friedhofskapellen werden aufgrund ihrer Größe nicht für den Gottesdienst in Betracht kommen. Hier sind die Vorgaben der jeweiligen Kommune zu beachten.

15. Taufen und Trauungen verlangen wegen ihres besonderen, teils mit engerem physischem Kontakt verbundenen liturgischen Charakters eine besonders sorgfältige Einhaltung der genannten Regeln. Bisweilen empfiehlt sich eine Verschiebung.

16. Erstkommunionfeiern und Firmungen finden in unserem Erzbistum vorerst bis zum 30. Juni 2020 nicht statt. Kinder, die die Erstkommunionvorbereitung abgeschlossen haben und deren Eltern es wünschen, können in Absprache mit dem Pfarrer einzeln oder in kleiner Zahl auch vor diesem Datum in einer Sonntagsmesse zur Erstkommunion gehen; dies schließt die spätere Teilnahme an der feierlichen Kommunion in der Gruppe nicht aus.

17. Die Spendung des Bußsakraments ist unter Beachtung des Mindestabstands sowie der Hygienevorschriften möglich; Beichtstühle sind dafür in der Regel nicht geeignet.

18. Ob und in welcher Form Prozessionen stattfinden können, kann derzeit nicht gesagt werden. Gleiches gilt für Wallfahrten größerer Gruppen.

19. Für die Seelsorge an Kranken und Heimbewohnern sind weiterhin die jeweiligen örtlichen Bestimmungen einzuhalten. Wo immer es möglich ist, ist die Seelsorge an kranken, einsamen oder sterbenden Menschen ein vorrangiger Dienst. Dies gilt auch für die Spendung der Krankenkommunion.

20. Die Seelsorger werden ermutigt, über traditionelle Gottesdienstformen hinaus Angebote zu schaffen, die Gläubige zum persönlichen Gebet anregen, z.B. das Verlesen des biblischer Texte, einen Impuls zur jeweiligen Tageszeit, meditative Orgelmusik, … .