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15 Jahre Weltjugendtagsplatz

Die Medien erinnerten in den letzten Tagen daran, dass P. Benedikt XVI am 16. August 2005 den Weltjugendtag in Köln eröffnete. Fünf Tage lang war die Doppelspitze des Kölner Domes weltweit sichtbar, ein riesiges Fahnenmeer und viele, fröhliche und singende junge Menschen aus aller Welt waren das sichtbare Zeichen eines einmaligen Erlebnisses in unserem Land.

Nicht ganz so weit sichtbar, aber immerhin gut zu erkennen, ist das Kreuz auf unserem Weltjugendtagsplatz. Auch das steht inzwischen 15 Jahre. In den Tagen vor dem offiziellen Termin des Weltjugendtages in Köln waren in zahlreichen Pfarrgemeinden Deutschland bereits viele junge Leute eingetroffen, um sich gemeinsam, aber auch durch den Kontakt mit den gastgebenden Familien, auf das Großereignis einzustellen. In unseren Gemeinden waren hauptsächlich Jugendliche aus Argentinienund Polen zu Gast. Zwei Jahre nach dem Zusammenschluss zum Pastoralverbund Bönen-Heeren fanden die gemeinsamen Aktivitäten zur Vorbereitung genau zum richtigen Zeitpunkt statt, die Arbeit schweißte uns weiter zusammen. Auf dem südöstlichen Gelände der Schachtanlage, am Bahnübergang Schwarzer Weg, sollte der Weltjugendtagsplatz entstehen. In der Mitte ein großes Kreuz, darum viele Rosen und ein Erinnerungsbaum. Patenschaften für die Rosen finanzierten die Aktionen.

Dann war es endlich soweit: am 13. August 2005 konnte Pfarrer Benno Heimbrodt viele Menschen auf dem Gelände begrüßen, darunter auch junge Leute aus Mexiko und Afrika, die mit Pastor Christian Heim aus Unna gekommen waren. Unser Bundestagsabgeordneter Hubert Hüppe ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, dabei zu sein. Nach einem kleinen Wortgottesdienst wurden unter der Anleitung erfahrener Hobbygärtner  500 Rosen in die Erde gebracht, Dr. Feldhege erläuterter den Gästen bei einer Führung unseren Zechenturm, das Logo des Weltjugendtages ist auch heute noch gut zu erkennen und schließlich wurde mit vereinten Kräften das sechs Meter hohe Kreuz aufgestellt. Es ist aus Spurlatten aus dem Bergbau konstruiert und beinhaltet hinter einen Glasscheibe die Erde aus vielen Teilen unserer Welt, die teilweise von den Gästen mitgebracht bzw. von Gemeindemitglieder n organisiert wurde. Der Tag klang dann mit dem Nationenfest im Zechenturm aus.

Alle, die dabei waren, erinnern sich sicherlich noch gerne an diese Zeit des Weltjugendtages. Es tat so richtig gut, dabei gewesen zu sein. Und die Fotos sollen ebenfalls noch einmal erinnern – ja, wir waren alle 15 Jahre jünger. Ein ganz besonderer Dank sei an dieser Stelle an Familie Post gerichtet, die seitdem sich intensiv um die Pflege des Weltjugendtagsplatzes kümmert. Und an jedem 3. Mittwoch im Monat treffen wir uns dort um 19 Uhr zum Friedensgebet – herzliche Einladung an alle. -bursch