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Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten der Corona-Pandemie für die Katholische Kirchengemeinde St. Barbara Bönen und Heeren (Stand: 10.10.2020)

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Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten der Corona-Pandemie für die Katholische Kirchengemeinde
St. Barbara Bönen und Heeren
(Stand: 10.10.2020)

I.  Allgemeine Vorgaben

  1. In den Kirchen werden wieder öffentliche Gottesdienste an Sonn- Feier- und Werktagen gefeiert. Als Gottesdienste gelten die Feier der hl. Messe, Gottesdienste zur Spendung anderer Sakramente, Wort-Gottes-Feiern, das Stundengebet und Andachten.

  2. Die für alle Ansammlungen in geschlossenen Räumen geltenden Bestimmungen sind dabei maßgeblich.

  3. Der Zugang zu den Gottesdiensten wird begrenzt; die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Größe des Raumes. In den Kirchen wird die Zahl der maximal nutzbaren Plätze erhoben und deutlich sichtbar markiert. Dabei gilt, dass nach allen Seiten hin der von den Behörden gebotene oder empfohlene Mindestabstand einzuhalten ist. Familien, Ehepaare und in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen werden dabei nicht getrennt.

  4. Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist sicherzustellen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. Nach Möglichkeit werden Ein- und Ausgang durch zwei Zuwege zur Kirche getrennt (Einbahnstraßenregelung).

  5. Ein kircheneigener Ordnungsdienst sorgt dafür, dass die Regeln eingehalten werden. Den Anordnungen dieses Ordnungsdienstes ist unbedingt Folge zu leisten. Die Organisation des Ordnungsdienstes obliegt dem geschäftsführenden Vorsitzenden des Kirchenvorstandes oder eines von ihm benannten Vertreters.

  6. Die Besucher von Gottesdiensten sind zur Rückverfolgbarkeit namentlich zu erfassen.

  7. Die Gläubigen werden gebeten, gegebenenfalls ihr eigenes Gotteslob Kircheigene Gesangbücher dürfen nicht benutzt werden und sind zu entfernen.
    Vom Gemeindegesang ist aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr durch Aerosole bis auf weiteres abzusehen. Soweit Kantorinnen und Kantoren etwa am Ambo zum Einsatz kommen, ist auch hier ein Mindestabstand von 3 Metern, wenn möglich auch größer, zur Gemeinde zu beachten.

  8. Die Zahl der liturgischen Dienste ist auf ein Minimum zu reduzieren, so dass sowohl eine würdige Feier möglich ist, aber auch die Mindestabstände im Altarraum einzuhalten sind. Der Einsatz von Lektoren und jeglicher anderer Dienste ist grundsätzlich nur unter Einhaltung der Mindestabstände im Altarraum möglich. Alle ehrenamtlichen Laiendienste bedürfen einer ausdrücklichen Einwilligung des/der Betroffenen.

  9. Die Kirchen werden vor und nach den Gottesdiensten bestmöglich durchlüftet. Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden, gilt es auch bei der Nutzung von Kirchen anders als gewohnt zu handeln. In Kirchen kann die Ansammlung und Verteilung von Aerosolen, die möglicherweise mit Coronaviren beladen sind, durch geändertes Heizen und Lüften verringert werden.
    Dies schränkt die Möglichkeiten des Heizens der Kirchen zwar ein, ein moderates Temperieren zum Gottesdienst, wenn auch auf niedrigeren Temperaturen, ist aber dennoch möglich.

  10. Das Sonntagsgebot bleibt weiterhin vorerst ausgesetzt.

  11. Die Weihwasserbecken bleiben geleert. Gläubige sollen die Möglichkeit haben, einem geschlossen Behälter Weihwasser zu entnehmen und mit sich nach Hause zu nehmen.

II. Vorgaben für die Gottesdienstteilnahme am Wochenende

12. Das Anmeldeverfahren zur Teilnahme an den Messen am Wochenende ist die einzige Möglichkeit sicherzustellen, dass der Zutritt zum Kirchenraum gewährt wird.
Deshalb ist eine Teilnahme an den Gottesdiensten nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die jeweiligen aktuellen Anmeldeinformationen werden in den Pfarrnachrichten veröffentlicht.

13. Personen, die ohne Anmeldung am Gottesdienst teilnehmen möchten, werden künftig erst nach Eintreffen aller angemeldeten Besucher bzw. kurz vor Messbeginn eingelassen, sofern noch ausreichend ausgewiesene Plätze vorhanden sind. Falls dies nicht der Fall ist, muss Ihnen leider die Teilnahme am Gottesdienst verweigert werden.

14. Mund- und Nasenbedeckung: Grundsätzlich ist eine Gesichtsmaske bis zum Erreichen des Sitzplatzes in der Kirche zu tragen. Danach darf der Mund- und Nasenschutz abgenommen werden. Beim Verlassen der Kirche ist der Mund- und Nasenschutz wieder zu aufzusetzen.

15. Im Interesse aller Kirchenbesucher bitten wir Sie, vor der Kirchentür auf das Bilden von Gruppen und das allgemeine Zusammenstehen zu verzichten, da der empfohlene Sicherheitsabstand ansonsten nicht mehr gewährleistet werden kann.

16. Weisen Sie Erkältungssymptome auf, bleiben Sie bitte zu Hause.

III. Besondere Vorgaben für einzelne Gottesdienstformen

  1. Regeln bei der Messfeier:

    1. Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern von einem bestimmten Vertreter zu den Gläubigen getragen.
    2. Der Friedensgruß erfolgt ohne Körperkontakt.
    3. Vor Beginn der Kommunionausteilung desinfizieren sich der Zelebrant und ggf. weitere daran Beteiligte die Hände. Die Kommunion wird ohne Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen.“) ausgeteilt. Ggf. kann der Dialog gemeinsam zu Beginn der Kommunionausteilung gesprochen werden.
    4. Die Mundkommunion muss bis auf weiteres unterbleiben.
    5. Personen, die zur Kommunion hinzutreten, aber nicht kommunizieren, werden ohne Berührung gesegnet.

  2. Begräbnisfeiern.
    Sowohl beim Trauergottesdienst, als auch beim Akt der Beisetzung am Grab sind die Mindestabstände zu beachten. Viele Friedhofskapellen werden aufgrund ihrer Größe nicht für den Gottesdienst in Betracht kommen. Hier sind die Vorgaben der jeweiligen Kommune zu beachten.

  3. Taufen und Trauungen verlangen wegen ihres besonderen, teils mit engerem physischem Kontakt verbundenen liturgischen Charakters eine besonders sorgfältige Einhaltung der genannten Regeln. Bisweilen empfiehlt sich eine Verschiebung.

  4. Die Spendung des Bußsakraments ist unter Beachtung des Mindestabstands sowie der Hygienevorschriften möglich; Beichtstühle sind dafür in der Regel nicht geeignet.

  5. Ob und in welcher Form Prozessionen stattfinden können, kann derzeit nicht gesagt werden.

  6. Für die Seelsorge an Kranken und Heimbewohnern sind weiterhin die jeweiligen örtlichen Bestimmungen einzuhalten. Wo immer es möglich ist, ist die Seelsorge an kranken, einsamen oder sterbenden Menschen ein vorrangiger Dienst. Dies gilt auch für die Spendung der Krankenkommunion. Auf Wunsch ist die Spendung der Krankenkommunion möglich. Bitte wenden Sie ich in dem Fall an einen der Priester bzw. das Pfarrbüro.

  7. Die Seelsorger werden ermutigt, über traditionelle Gottesdienstformen hinaus Angebote zu schaffen, die Gläubige zum persönlichen Gebet anregen.

Die vorstehenden Maßnahmen sind mit Blick auf eine gemeinsame Verantwortung für das Wohl aller Gottesdienstbesucher bis auf Weiteres notwendig und bindend.
Der kirchliche Ordnungsdienst ist beauftragt strikt auf die Einhaltung zu achten.

Pfarrer B. Heimbrodt
Für den Pfarrgemeinderat und den kirchlichen Ordnungsdienst