Chaos Theater

Gutes Herz wichtiger

Chaos-Theater tourt wieder durch die Grundschulen

Am Mittwoch gastiert das Ensemble in der Hellweggrundschule. Zu Gast waren die Schüler der Hellwegschule und in einer zweiten Vorstellung kamen die Mittel-Kinder des Christ-König Kindergarten. Einen Tag später schauten sich die Goethe-Grundschüler, die Mittel- und Maxi-Kinder des Kindergarten Martin Niemöller und die ältesten des St. Bonifatius Kindergarten das halbstündige Theaterstück im Foyer der Goethe-Grundschule an.

Die Kinder lernten einen verzweifelten Barbier (gespielt von Hildegard Post) kennen. Er soll den Sultan (Birgit Omansick) rasieren. Doch bisher ist kein Barbier, der den Sultan rasieren sollte, wieder heimgekehrt, da der Sultan befürchtet, sie könnten sein Geheimnis ausplaudern, dass er Ziegenohren hat.

Doch bisher ist kein Barbier, der den Sultan rasieren sollte, wieder heimgekehrt, da der Sultan befürchtet, sie könnten sein Geheimnis ausplaudern, dass er Ziegenohren hat. Die Frau des Barbier (Ute Klein) findet eine List. Sie schickt Ali (Britta Dzierzon), den Lehrjungen, um den Barbier zu entschuldigen, da er sich in die Hand geschnitten hätte. Ali jedoch nimmt sein Handwerkszeugs mit und rasiert den Sultan selbst. Auf Raten des Dieners Hasan (Mittwoch: Britta Grobe; Donnerstag: Martina Stöger) antwortet Ali auf die Frage des Sultans, ob ihm etwas an dem Sultan auffalle, mit „Nein mir fällt nichts auf!“. Der Sultan fühlt sich geschmeichelt und lässt Ali heimkehren. Dieser kann mit der Lüge jedoch nicht leben, gräbt ein Loch in die Erde, spricht das Geheimnis rein und gräbt es wieder zu. An dieser Stelle wächst nun ein Baum, der ruft: „Der Sultan hat Ziegenohren!“. Schon bald weiß die ganze Stadt Bescheid. Ali will seinen Fehler eingestehen und kehrt zurück zum Sultan. Dieser will ihn ebenfalls einsperren, sollte die Geschichte mit dem Baum nicht stimmen. Als der Sultan den Baum jedoch selbst sieht, erkennt er, dass ein gutes Herz wichtiger ist, als jedes Aussehen und dass es wichtig ist, zu seinen Fehlern offen und mutig zu stehen. So lässt er alle gefangenen Barbiere gehen und mit tausend Goldstücken entschädigen.

Das Stück diente also nicht allein der Unterhaltung, sondern hatte auch einen „tieferen, moralischen“ Sinn. Die Kinder konnten unterhaltsam lernen, dass es wichtig ist, zu seinen Fehlern zu stehen und dass ein gutes Herz wichtiger ist als das Aussehen.

Nach der Aufführung des Kinderstückes gehen die Chaoten nun wieder in die Vorbereitung für das nächste Erwachsenen-Stück, welches nach den Sommerferien eingeprobt werden soll.