Rat der Pfarrei

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur der Arbeit des Rat der Pfarrei.

Der Rat der Pfarrei

Der Rat der Pfarrei gestaltet gemeinsam mit dem Pastoralteam das kirchliche Leben vor Ort. Er berät und entscheidet über wichtige Fragen der Verkündigung, der Gottesdienste, der Seelsorge sowie des sozialen und caritativen Engagements. Dabei behält er die Menschen im Blick, die im Pastoralen Raum leben. Auch jene, die der Kirche fernstehen.

Der Rat setzt pastorale Schwerpunkte, entwickelt das Pastoralkonzept weiter und sorgt dafür, dass neue Ideen und Projekte umgesetzt werden. Er unterstützt und vernetzt Gruppen, Initiativen und Gemeindeteams und fördert die Mitarbeit und Begabungen der Einzelnen.

Zudem vertritt der Rat die Interessen der Pfarrei nach außen und arbeitet eng mit dem Kirchenvorstand sowie mit Partnern in Kirche, Gesellschaft und Politik zusammen. So trägt er dazu bei, Kirche lebendig, offen und zukunftsfähig zu gestalten.

Das sind Wir!

Unser Rat der Pfarrei setzt sich wie folgt zusammen:

Benno Heimbrodt (Pfarrer)

Julia Kettler (Gemeindereferentin)

Sven Rodewald (KV)

Sarah Lublow-Hübener

Angelika Mohr

Martin Teumert

Detlef Angersbach

 

Erste Informationen aus dem Rat der Pfarrei

Die gewählten Mitglieder Angelika Mohr, Sarah Lublow-Hübener, Martin Teumert und Detlef Angersbach haben sich bei einem ersten Treffen im Januar dafür ausgesprochen, die Aufgaben und Herausforderungen als gleichberechtigtes Team, d.h. ohne Vorsitzende/n anzugehen.

Zusätzlich gehören dem RdP als ständiger Gesandter des Kirchenvorstands (KV) Sven Rodewald sowie die Hauptamtlichen Julia Kettler und Benno Heimbrodt an.

Gemäß Statut des Erzbistums ist die vornehmliche Aufgabe des RdP die pastorale Mitverantwortung für das Leben und die weitere Entwicklung der Gesamtpfarrei, auch im Rahmen des neuen, noch seitens des Bistums zu benennenden Seelsorgeraums, der die bisherigen Strukturen im Dekanat Unna in den nächsten Jahren ablösen wird.

Dabei begleitet wird der RdP von Andrea Massmeier und Daniel Feldmann als externe systemische Organisationsentwickler und -berater sowie dem Dekanatsreferent André Hille.

Worte zum Transformationsprozess

Haben Sie die am 8.05.26 veröffentlichten Neuigkeiten zum Transformationsprozess in unserem Bistum aufmerksam gelesen? Falls nicht, können Sie es weiterhin nachholen, in der App Churchpool unter der Rubrik „Mitteilungen“.

Wir gehen einem neuen Seelsorgeraum entgegen, in dem die Pfarreien und pastoralen Räume des bisherigen Dekanats Unna zu einer Pfarrei mit einem pastoralen Zentrum verschmelzen werden. Das alles ist keine Utopie, es beginnt bereits jetzt. Und das hat Gründe. Die Anzahl der Priester geht dramatisch zurück. In den nächsten 15-20 Jahren um 80% (!). Ebenso ist die Zahl der Gläubigen stark rückläufig, nicht nur quantitativ, sondern auch in der Tiefe ihrer religiösen Bindung. Das sind unumkehrbare Fakten und sie führen zu der unbedingten Notwendigkeit, neue Wege zu gehen, die unter der Überschrift Transformation der Pastoral allmählich mehr und mehr sichtbar werden.

Die wirkliche Transformation verbirgt sich aber in der Frage: Wie gehen wir persönlich, Sie und ich und jeder einzelne Christ, wie gehen wir alle damit um? Einen Hinweis, eine Einladung neue Wege zu versuchen, einem Paradigmenwechsel gleich, erhalten wir aus dem Motto der Transformation:

 

Glauben. Gemeinsam. Gestalten.

Wir sind eingeladen zu glauben. Jesus sagt: “Ich bin der Weg!”

Wir sind alle gemeinsam eingeladen. Jesus sagt: “Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

Und wir sind eingeladen zu gestalten. Wir alle, ein jeder mit seinen Talenten, von denen Jesus im Matthäusevangelium 25,4-30 gesprochen hat, die er uns auffordert einzubringen.

 

Gesucht werden nicht nur Menschen, die eine vorgegebene Aufgabe im Ehrenamt übernehmen. Eingeladen sind Menschen, sich einzubringen für das und mit dem, was sie bewegt, was ihnen wichtig ist in ihrer Lebenswirklichkeit, wofür sie brennen, im Kontext ihres Glaubens und mit den ihnen gegebenen Talenten. Dazu beitragen soll ein Klima der Ermutigung, das Menschen in den Seelsorgeräumen professionell unterstützt, in ihrem Engagement auch neue Wege auszuprobieren. In einer offenen, wertschätzenden Atmosphäre, geleitet von den Werten unseres Glaubens. Welch ein Geschenk: Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Wir dürfen das.

“Hab Mut, steh auf.“ lautet das Motto des diesjährigen Kirchentages in Würzburg. Wenn wir daran glauben, dass Jesus der Weg ist, auf den wir mit unseren Talenten eingeladen sind, mit anderen zu gehen und dieser Jesus mit seinem Geist auch immer mitten unter uns ist, dann braucht es eigentlich keinen Mut.

Möchten Sie mehr erfahren, was das alles für uns hier in Bönen / Heeren bedeutet, dann besuchen Sie einen der Wochenend-Gottesdienste am 13. oder 14. Juni. An Stelle der Predigt wird der Rat der Pfarrei über den Transformationsprozess informieren.

 

Für den Rat der Pfarrei mit zuversichtlichen Grüßen

Detlef Angersbach